1.FC Turanspor



Kreisligisten Rot-Weiß und Turanspor im Pokal-Finale

MANNHEIM. Mit einem Duell zweier Kreisligisten geht am morgigen Feiertag (14.30 Uhr) das Endspiel des Mannheimer Kreispokals über die Bühne. Während für Aufsteiger 1.FC Turanspor Mannheim in der Liga der Klassenerhalt bereits eingetütet ist, geht es für den SC Rot-Weiß Rheinau noch um die Meisterschaft. Ein Vorteil für die Türken, die befreit aufspielen können?

"Seitdem unsere Sorge um den Klassenerhalt geringer geworden ist, gilt unsere Konzentration dem Pokalfinale", bestätigt Turanspor-Trainer Mehmet Ali Topal. Die Vorbereitung für das Spiel, das im Rhein-Neckar-Stadion angepfiffen wird, war jedoch etwas holprig. "Rheinau ist gewohnt, auf Rasen zu spielen. Auf mehrere Anfragen bei den benachbarten Vereinen um ein Abschlusstraining auf Rasen wurden uns ausschließlich Absagen erteilt", hadert Topal. "Unsere Anlage stand uns von Seiten der TSG Rheinau auch nicht zur Verfügung, so dass wir unser Abschlusstraining auf dem neuen Kunstrasen von Türkspor Mannheim absolvieren mussten."

Der Trainer des Aufsteigers schiebt die Favoritenrolle ganz klar an den derzeitigen Tabellenzweiten der Kreisliga ab. "Fatal wäre ein früher Rückstand", glaubt Topal. "Das müssen wir auf jeden Fall vermeiden." Bis auf Serhat Kortak, der wohl bis Saisonende ausfällt, hat Topal alle Mann an Bord.

Rheinau blendet Liga-Alltag aus

Rheinaus Trainer Peter Brandenburger blendet hingegen die sportliche Lage in der Kreisliga für einen Tag aus. "Wir werden die bestmögliche Mannschaft ins Rennen schicken. Wie oft hat man die Gelegenheit, ein Pokalfinale zu spielen? Jetzt wollen wir es auch gewinnen", gibt er sich selbstbewusst, hat aber auch einen Kritikpunkt auf der Hand. "Die Ansetzung des Endspiels ist sehr unglücklich - jetzt wo wir am Sonntag auch das wichtige Spiel in der Liga gegen Wallstadt haben."

Bereits zweimal haben sich die Rot-Weißen und der 1.FC Turanspor in dieser Saison in der Kreisliga gegenüber gestanden. Mit 2:1 und 1:1 ist die Bilanz der Rheinauer positiv, wenngleich Brandenburger vor dem Gegner warnt. "Turanspor steht nicht da, wo sie hingehören. Für mich sind sie in der Top Fünf anzusiedeln. Es ist eine Mannschaft mit überragenden Einzelspielern, die in den Zweikämpfen hart, aber fair agiert." Personell ist der Stand bei den Rheinauern positiv, Brandenburger hofft, die zuletzt kranken Salvatore Vullo, Anthony Meckel und Marcus Hawk fit zu bekommen. wy

Quelle: Mannheimer Morgen, Mittwoch, 04.05.2016

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